IT-Beratung ohne Verkaufsinteresse

Die meisten IT-Probleme in kleinen Unternehmen sind keine technischen. Es sind Entscheidungen, die nie jemand getroffen hat: welches System wofür zuständig ist, wer es pflegt, was passiert, wenn es ausfällt. Wir sehen uns an, was bei Ihnen im Einsatz ist, sagen Ihnen, was bleiben kann, und begleiten das, was ersetzt gehört.

  • Bestandsaufnahme vor Empfehlung — wir sehen uns an, was läuft, bevor wir etwas vorschlagen.
  • Herstellerneutral: Partnerkonditionen legen wir offen, die Empfehlung hängt nicht daran.
  • Ein Ansprechpartner, der auch in einem Jahr noch weiß, warum etwas so eingerichtet wurde.

Wir sind an keinen Hersteller und an kein Rechenzentrum gebunden. Wo es Partnerkonditionen gibt, etwa beim Hosting, legen wir sie offen und geben den Vorteil an Sie weiter — die Empfehlung steht vorher fest. Deshalb steht in unseren Auswertungen auch regelmäßig, dass etwas so bleiben kann, wie es ist.

Im Detail

Was dabei konkret passiert

Erst die Bestandsaufnahme, dann der Vorschlag

Bevor wir irgendetwas empfehlen, schauen wir uns an, was Sie tatsächlich einsetzen: Server und Arbeitsplätze, Verträge und Laufzeiten, wer welche Zugänge hat, wo Daten liegen. Erstaunlich oft findet sich dabei Software, für die noch bezahlt wird, obwohl sie niemand mehr öffnet, oder ein Zugang, der einem Mitarbeiter gehört, der seit zwei Jahren nicht mehr da ist. Das Ergebnis ist eine Liste in verständlichem Deutsch — was in Ordnung ist, was dringend ist und was warten kann.

  • Was läuft, was kostet es, und wer ist zuständig, wenn es klemmt.
  • Welche Verträge automatisch verlängern und wann Sie kündigen könnten.
  • Wo Zugänge liegen, die niemand mehr braucht — der häufigste offene Punkt überhaupt.

Diese Bestandsaufnahme gehört Ihnen, auch wenn Sie danach nichts mit uns umsetzen.

Keine Herstellerverträge im Rücken

Wir sind kein Systemhaus mit Herstellerverträgen im Rücken und haben keine Zielvorgabe, die erfüllt werden will. Wo ein Anbieter Partnerkonditionen bietet, steht das offen dabei — es ändert nichts daran, welche Antwort Sie auf die Frage bekommen, ob sich ein Wechsel wirklich lohnt. Hardware beschaffen und einrichten wir auf Wunsch mit; die Empfehlung steht vorher fest und hängt nicht daran.

Cloud: sinnvoll, aber nicht überall

Die Cloud löst echte Probleme — Zugriff von unterwegs, kein Server im Abstellraum, Wachstum ohne Neuanschaffung. Sie schafft aber auch neue: laufende Kosten statt einmaliger, Abhängigkeit von einem Anbieter und die Frage, in welchem Land Ihre Daten eigentlich liegen. Wir gehen das nüchtern durch, System für System. Manches gehört in die Cloud, manches bleibt besser im Haus, und für beides gibt es gute Gründe.

  • Wo die Daten liegen und ob das zu Ihren Pflichten nach DSGVO passt.
  • Was der Umstieg im Betrieb kostet — nicht nur im ersten Jahr.
  • Wie Sie wieder herauskommen, falls Sie den Anbieter wechseln wollen.

Den letzten Punkt klären wir immer vor dem Umzug. Danach ist er teuer.

Abläufe automatisieren, wo es sich rechnet

Fast jeder Betrieb hat Handgriffe, die jede Woche wiederkehren: Daten von einem System ins nächste übertragen, dieselbe Liste dreimal pflegen, Belege sortieren. Wir suchen die Stellen, an denen sich Automatisierung in überschaubarer Zeit bezahlt macht, und sagen ebenso deutlich, wo sie es nicht tut — ein Ablauf, der zweimal im Jahr vorkommt, bleibt besser Handarbeit als ein Skript, das niemand mehr versteht.

Architekturberatung, auch ohne uns als Entwickler

Wenn Sie Software entwickeln lassen — von uns oder von jemand anderem —, entscheiden ein paar frühe Weichenstellungen darüber, was Änderungen in fünf Jahren kosten. Wir prüfen Konzepte und Angebote mit, benennen Abhängigkeiten, die später schwer aufzulösen sind, und achten darauf, dass Ihnen am Ende Code und Daten gehören. Diese Rolle nehmen wir ausdrücklich auch dann ein, wenn ein anderes Team umsetzt.

Zusammenarbeit im Team

Werkzeuge für Aufgaben, Ablage und Kommunikation scheitern selten an der Technik. Sie scheitern daran, dass niemand festgelegt hat, was wohin gehört, und nach drei Wochen alle wieder Dateien per E-Mail schicken. Wir helfen bei der Auswahl, richten das System ein und begleiten die ersten Wochen — den Teil, den Anbieter gern weglassen.

  • Auswahl anhand Ihrer Abläufe, nicht anhand der Funktionsliste.
  • Klare Regeln, was in welchem System liegt — sonst liegt am Ende alles überall.
  • Einführung im Team, inklusive der Kolleginnen und Kollegen, die skeptisch sind.

Was passiert, wenn es ausfällt?

Das ist die Frage, die in kleinen Unternehmen am seltensten beantwortet ist — und die einzige, die im Ernstfall zählt. Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist kein Backup, sondern eine Hoffnung. Wir prüfen, ob Ihre Sicherungen vollständig sind, ob sich daraus tatsächlich ein arbeitsfähiger Stand herstellen lässt und wie lange das dauert. Danach wissen Sie, wie viele Stunden ein Ausfall Sie kostet, statt es zu vermuten.

  • Was gesichert wird — und ebenso wichtig: was nicht.
  • Ein Rückspieltest, der zeigt, ob die Sicherung wirklich funktioniert.
  • Eine Sicherung außer Haus, die ein Verschlüsselungstrojaner nicht mit erreicht.
  • Ein Blatt Papier, auf dem steht, wer was tut, wenn morgens nichts geht.

Kostenfreie Analyse

Der erste Schritt kostet Sie nichts außer einem Termin. Wir sehen uns Ihre IT-Landschaft an und sagen Ihnen, was uns auffällt — auch dann, wenn die ehrliche Antwort lautet, dass Sie gerade nichts ändern müssen. Sie erhalten:

  • Eine verständliche Übersicht Ihrer IT-Infrastruktur.
  • Konkrete Handlungsempfehlungen, nach Dringlichkeit sortiert.
  • Eine Rechnung dazu, was sich wann amortisiert.
  • Ein unverbindliches Angebot für die Punkte, die Sie angehen möchten.

Vereinbaren Sie einen Termin — gerne bei Ihnen im Betrieb oder per Videokonferenz.

Häufige Fragen

Was wir oft gefragt werden

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie kurz, worum es geht — Sie bekommen eine Antwort von der Person, die das Projekt später auch macht.

Frage stellen
Verkaufen Sie auch die Hardware und Software, die Sie empfehlen?

Nein, wir verkaufen nichts weiter. Bei einzelnen Anbietern gibt es Partnerkonditionen, etwa beim Hosting — die legen wir offen und geben den Vorteil an Sie weiter. Die Empfehlung steht vorher fest, und die Wahl bleibt bei Ihnen.

Was kostet eine erste Einschätzung?

Nichts außer einem Termin. Wir sehen uns Ihre IT-Landschaft an und sagen Ihnen, was auffällt — auch dann, wenn die ehrliche Antwort lautet, dass Sie gerade nichts ändern müssen.

Sollten wir in die Cloud wechseln?

Das hängt vom System ab. Für Zugriff von unterwegs und Wachstum ohne Neuanschaffung spricht viel, gegen laufende Kosten und Anbieterabhängigkeit einiges. Wir gehen es System für System durch und klären den Ausstieg, bevor der Umzug beginnt.

Wie prüfen Sie, ob unsere Datensicherung funktioniert?

Mit einem Rückspieltest. Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist keine Sicherung, sondern eine Annahme — erst der Test zeigt, ob sich daraus ein arbeitsfähiger Stand herstellen lässt und wie lange das dauert.