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Propstack und die eigene Website: Immobilien nur noch einmal pflegen

Titelgrafik mit der Überschrift des Beitrags und drei Kennzahlen: rund 80 Datenfelder je Objekt, eine Quelle, null Doppeleingaben

Die meisten Maklerbüros pflegen jede Immobilie zweimal: einmal im CRM, einmal auf der Website. Beim Anlegen fällt das kaum auf — beim Ändern schon. Der Preis wird angepasst, ein Objekt geht in die Reservierung, der Notartermin ist durch, und irgendwo steht die Wohnung noch als verfügbar im Netz. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil zwei Systeme von Hand synchron zu halten auf Dauer niemandem gelingt.

Für ein Maklerbüro, das mit Propstack arbeitet, haben wir das abgestellt: eine Anbindung, die Immobilien aus dem CRM automatisch auf die eigene Website bringt. Ein Werkstattbericht — und eine Einladung an Makler, die dasselbe Problem haben.

Wie es funktioniert

Propstack kann jedes Objekt über seine OpenImmo-Schnittstelle exportieren — ein Standardformat der Immobilienbranche, das die Objektdaten als XML samt allen Fotos, Grundrissen und Dokumenten bündelt. Diese Pakete landen auf dem eigenen Webserver, und dort übernimmt unsere Erweiterung: Sie liest die Daten aus, legt die Immobilie als eigene Seite an und ordnet alles ein, was dazugehört.

Konkret je Objekt:

  • Rund 80 Datenfelder — von Wohnfläche, Zimmern und Baujahr über Ausstattungsmerkmale bis zu den Pflichtangaben aus dem Energieausweis, formatiert, wie man es im Deutschen erwartet (1.890.000 €, 142 m²).
  • Die komplette Bildstrecke in der Reihenfolge aus dem CRM, mit dem Titelbild als Aufmacher. Grundrisse und Lagepläne inklusive.
  • Der Vermarktungsstatus. Reservierte Objekte tragen ein „Reserviert“-Band, verkaufte ein „Verkauft“ — automatisch, sobald der Status im CRM umgestellt und übertragen ist.

Objektseite einer verkauften Immobilie: „Verkauft“-Band über der Bildstrecke, darunter die importierten Eckdaten. Objektfotos und Maklerdaten sind für diesen Beitrag unkenntlich gemacht.

Wird ein Objekt erneut übertragen, aktualisiert die Anbindung die bestehende Seite, statt eine neue anzulegen. Die Adresse der Seite bleibt dabei stabil — wichtig, weil geteilte Links und Suchmaschinen-Platzierungen an ihr hängen. Verkaufte Objekte bleiben als Referenz online, klar gekennzeichnet: Sie zeigen künftigen Verkäufern, was das Büro bereits vermittelt hat.

Eckdaten und Eigenschaften einer importierten Immobilie, formatiert als übersichtliche Tabelle — Wohnfläche, Grundstück, Zimmer, Baujahr, Heizung und Provisionshinweis.

Datenschutz ist eingebaut, nicht angeflanscht

Zwei Details, auf die wir bei Immobilien besonderen Wert legen:

  • Die exakte Adresse verlässt den Server nicht. Auf der Karte wird jedes Objekt um einen zufälligen Versatz verschoben — in einem einstellbaren Umkreis, standardmäßig einige hundert Meter. Interessenten sehen die Lage, aber niemand steht vor der Haustür, bevor das Exposé angefragt wurde.
  • Die Karte lädt erst nach Einwilligung. Kartendienste übertragen IP-Adressen; deshalb erscheint zunächst ein Platzhalter, und der Dienst lädt erst, wenn der Besucher zustimmt. Wird die Zustimmung widerrufen, verschwindet die Karte wieder. Alle Objektdaten selbst werden ohnehin vollständig auf dem eigenen Server verarbeitet.

Die unauffälligen Extras

Ein paar Dinge, die man erst bemerkt, wenn sie fehlen: Bilddateien werden beim Import nach dem Objekt benannt statt nach dem Exportkürzel des CRM — gut auffindbar für die Bildersuche. Jede Anfrage über das Kontaktformular einer Objektseite trägt automatisch die Objektnummer, sodass im Büro sofort klar ist, worum es geht. Und die Objektseiten sind im Design der Website gestaltet, nicht im Einheitslook eines Plugins — der Auftritt bleibt der des Maklerbüros.

Für wen das interessant ist

Gebaut ist die Anbindung derzeit für WordPress; das Konzept dahinter — OpenImmo lesen, Objektseiten erzeugen, Status und Medien nachführen — trägt genauso auf andere Systeme und auf statische Websites, wie diese hier eine ist. Wer Propstack oder ein anderes CRM mit OpenImmo-Export nutzt und seine Objekte noch von Hand auf die Website bringt: Melden Sie sich — wir sehen uns Ihren Ablauf an und sagen Ihnen, was sich automatisieren lässt und was den Aufwand nicht lohnt.